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Winterwetter behindert auch die Müllabfuhr

Bürger können helfen: Tonnen von Schnee und Eis befreien - Abfälle an erreichbare Stelle bringen – Eigener Service für Gelbe Tonne

Auf verschneiten und vereisten Straßen bekommt auch die Müllabfuhr Probleme. Was können die Bürger tun? Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) gibt einige Hinweise.

Die wichtigsten Punkte lauten:

Die Fahrer der Müllwagen tragen die Verantwortung.

Bürger sollen die Tonnen von Schnee und Eis befreien und den Zugang räumen.

Parkende Fahrzeuge und Schneeberge erschweren das Anfahren zusätzlich.

Die Abfälle an eine erreichbare Stelle bringen.

Die Gefäße drei Tage an der Straße stehen lassen.

Zur nächsten Abfuhr Säcke dazustellen.

Für die Gelbe Tonne gibt es einen eigenen Ansprechpartner.

Auch wenn die Straßen noch befahrbar sind, bringen Schnee und Eis den Müllwerkern Stress. Die bis zu 28 Tonnen schweren Sammelfahrzeuge sind auf glattem Untergrund schwieriger zu steuern als normale Lkw. Das ständige Anfahren und Bremsen ist besonders an Steigungen problematisch. Die Fahrer tragen die Verantwortung für ihr Fahrzeug und das Ladepersonal; die Fahrer müssen im Einzelfall entscheiden, ob die Straßenlage das sichere Befahren ermöglicht oder nicht.

Die Müllwerker müssen die schweren Behälter oft durch Schneemassen wuchten. Zugefrorene Tonnendeckel lassen sich nur mit Mühe öffnen. Daher dauern die Sammeltouren bei winterlichen Straßen länger. Die Bitte des AWB an die Bürger: die Tonnen von Schnee und Eis befreien und den Zugang zu den Gefäßen räumen.

Um trotz Glätte möglichst alle Straßen zu erreichen, können sich die gewohnten Abfuhrzeiten ändern. Daher müssen alle Abfälle am Abfuhrtag bis 6.30 Uhr bereitgestellt sein. Es kann dennoch vorkommen, dass Abfälle nicht abgeholt werden, wenn sich die Straßenverhältnisse im Laufe des Tages ändern.

Hanglagen und enge Straßen sind bei Straßenglätte besonders betroffen. Eingeschneite parkende Fahrzeuge und Schneeansammlungen auf den Straßen und Wegen erschweren den Müllfahrzeugen das Anfahren zusätzlich. Wenn eine Behinderung durch glatte Straßen absehbar ist, sollten die Abfälle zur nächsten sicher erreichbaren Stelle gebracht werden, etwa an eine Hauptstraße oder auf ein Flachstück. In vielen Fällen kommen die Müllmänner dort klar.

Falls der Abfall zum vorgesehenen Termin nicht abgeholt wird, empfiehlt der AWB, die Gefäße drei Tage an der Straße stehenzulassen. Die Entsorgungsunternehmen sind bemüht, die Gefäße nachträglich zu leeren, wenn sich die Straßenverhältnisse gebessert haben. Auch das gelingt nicht immer, weil die regulär geplanten Touren an den Folgetagen vorrangig einzuhalten sind.

Konnten die Gefäße innerhalb von drei Tagen nicht geleert werden, sollten sie wieder reingeholt werden. Die Leerung erfolgt dann erst zum nächsten regulären Termin. Eine zusätzliche Sonderabfuhr kann nur in Ausnahmefällen eingerichtet werden. Informationen dazu gibt der AWB im Einzelfall bekannt.

Fällt eine Leerung aus, können bei der nächsten regulären Abfuhr zusätzliche Abfälle in gewöhnlichen Plastiksäcken (Restmüll) sowie Papiersäcken oder Pappkartons (Bioabfall) zur vollen Mülltonne kostenlos hinzugestellt werden. In diesem Fall müssen nicht die zugelassenen, kostenpflichtigen Abfallsäcke des AWB benutzt werden.

Sonderfall Gelbe Tonne: Für die Leerung der Gelben Tonnen mit Verpackungsabfällen ist nicht der AWB zuständig. Laut Gesetz hat die „Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH" (DSD) aus Köln die Sammlung und Verwertung der Verkaufsverpackungen zu verantworten. Im Auftrag des DSD leeren die Firma Sita und ihre Auftragnehmer die Gelben Tonnen im AW-Kreis. Informationen über ausgefallene Leerungen gibt es deshalb nur unter der kostenfreien Service-Rufnummer 0800.188 99 66, nicht jedoch beim AWB.

Wenn winterbedingte Einschränkungen in den Städten und Gemeinden auftauchen, meldet der AWB dies auf seinen Internet-Seiten www.awb-ahrweiler.de, „Aktuelles".


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 21.01.2013

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