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Mehr Bohrungen nach Erdwärme genehmigt

Landrat: Erneuerbare Energie wichtig - Wasserschutz: Sonden nicht überall erlaubt

Die Kreisverwaltung Ahrweiler hat im vergangenen Jahr 27 Bohrungen nach Erdwärme genehmigt. Das sind sechs Bohrungen mehr als 2011. Erdwärme sei „ein wichtiger Baustein auf unserem Weg zur 100 Prozent Erneuerbare Energie-Region", betont Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

In Zeiten stetig steigender Preise für Öl und Erdgas hat sich Erdwärme für Hausbesitzer zu einer Alternative entwickelt. Mit einer Erdwärmeheizung lassen sich Gebäude energiesparend und umweltschonend bewirtschaften. Im AW-Kreis hat sich dieses alternative Heizsystem etabliert, obwohl die notwendigen Tiefenbohrungen nicht überall erlaubt sind.

Mit der Installation einer solchen Heizung an der Nürburgring-Schule in Wimbach sei der Kreis bereits vor Jahren mit gutem Beispiel vorangegangen, so Pföhler weiter. Die Kreisverwaltung habe in den vergangenen sechs Jahren rund 180 Anträge auf Erdwärme-Sondeanlagen positiv beschieden. Diese Bilanz sei nicht selbstverständlich. Denn der Kreis Ahrweiler verfüge über zahlreiche Trink- und Mineralwasservorkommen, die als regenerative Wasserressourcen einem besonderen Schutz unterliegen.

Bauherren, die geothermische Energie nutzen möchten, können sich im Vorfeld selbst informieren, ob an dem geplanten Standort eine Erdwärme-Sondenanlage erlaubt ist oder ob eine Einzelfallprüfung durch die Fachbehörden notwendig wird. Infos gibt es beim Landesamt für Geologie und Bergbau in Mainz unter www.lgb-rlp.de. Fragen insbesondere zu dem wasserrechtlichen Erlaubnisverfahren werden in der Kreisverwaltung beantwortet unter Ruf 02641.975-303, E-Mail ulrike.scheel@kreis-ahrweiler.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 08.02.2013

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