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Kriegsstätten als „unbequeme Denkmale“

Tag des offenen Denkmals mit erweitertem Teilnehmerkreis

„Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?". Unter diesem Motto steht der Tag des offenen Denkmals 2013, der am Sonntag, 8. September, stattfindet.

Während Burgen, Schlösser, Parks oder Wohngebäude mit bau- und kunsthistorischem Wert zu den traditionellen Besuchsstätten des Denkmaltags zählen, legt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz diesmal - auch, aber nicht nur - einen Akzent auf „unbequeme Denkmale". Die Kreisverwaltung Ahrweiler weist Denkmalbesitzer, die teilnehmen und Besucher empfangen möchten, auf den Anmeldeschluss für Rheinland-Pfalz hin: 15. Mai.

Was versteht die Denkmalschutzstiftung unter „unbequemen Denkmalen"? Beispiele seien Bunker-, Festungs- und Verteidigungsanlagen, Kriegerdenkmäler und Kriegsgräberstätten sowie Konzentrations- und Arbeitslager der NS-Zeit, „die aufgrund der politischen und sozialen Umstände ihrer Entstehungs- oder Nutzungszeit ein gewisses Unbehagen oder sehr negative Gefühle auslösen." - Zugleich seien, wie jedes Jahr, Kulturdenkmäler zur Teilnahme eingeladen, die sich nicht unmittelbar in das Motto einreihen.

Info und Meldebogen: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Landesdenkmalpflege, Schillerstraße 44, 55116 Mainz, Fax 06131.2016-111, Ruf 06131.2016-203 sowie -204 und -241, E-Mail ingrid.westerhoff@gdke.rlp.de, Internet www.gdke.rlp.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 12.04.2013

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