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Waffenregister liefert Daten an die Polizei

Kreis Ahrweiler hat 1.450 Gewehre und Pistolen geschreddert

Die Kreisverwaltung Ahrweiler ist an das nationale Waffenregister angedockt. Die Verbindung zu dieser bundeszentralen Datenbank in Köln läuft seit Januar dieses Jahres. Das Register erfasst die Informationen aller 600 deutschen Waffenbehörden zu Waffenbesitzern und Waffen und macht die Daten für die Polizei auswertbar.

Unterdessen stieg die Zahl der im AW-Kreis vernichteten Gewehre, Pistolen und Revolver seit 2009 auf jetzt 1.450. Die Waffen werden in einer Schredderanlage zerstört. Die Zahl der Waffenbesitzer sank im gleichen Zeitraum von 4.000 auf 3.072.

Die Kontrolle von Schusswaffen wurde 2009 bundesweit verschärft. „Wir nehmen das Thema weiterhin sehr ernst und arbeiten erfolgreich mit dem neuen Waffenregister zusammen", erklärt Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Zugleich kündigt Pföhler weitere Kontrollen an. Dies gelte insbesondere für Besitzer erlaubnispflichtiger Waffen, die eine sichere Aufbewahrung ihrer Waffen noch nicht nachgewiesen hätten. Die meisten Besitzer, überwiegend Jäger, Sportschützen und Altbesitzer, zeigten sich kooperativ, betont der Landrat. Bei den Kontrollen habe es bisher keine Probleme gegeben.

Für alle Waffenbesitzer gilt die „Bringschuld". Das heißt: Der Nachweis zur sicheren Aufbewahrung ist ohne besondere Aufforderung an die Kreisverwaltung zu liefern. Wer dieser gesetzlichen Verpflichtung nicht nachkommt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Kreismitarbeiter werden weiterhin häusliche Kontrollen vornehmen, wenn die Nachweise nicht vorliegen. Welche exakten Anforderungen das Gesetz an die Waffenbesitzer stellt, steht auf den Internetseiten www.kreis-ahrweiler.de, „Bürgerservice", „Ordnungswesen", „Waffen und Jagd".

Noch Fragen? Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung Ahrweiler geben gerne Auskunft: Ruf 02641/975-229 und /975-588, E-Mail herbert.hehl@kreis-ahrweiler.de und harald.muench@kreis-ahrweiler.de.

Foto: Der Weg der Waffen in drei Schritten. Erstens: zur Vernichtung abgegeben, zweitens: der Schredder-Anlage zugeführt, wo sie, drittens: zerstört werden.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 19.04.2013

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