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AW-Kreis und Eifel-Energiegenossenschaft im Gespräch

Solaranlagen, Windenergie und Wasserkraft als Potenziale nutzen

Landrat Dr. Jürgen Pföhler lotet ein Engagement der Eifel-Energiegenossenschaft eG (eegon) im Kreis Ahrweiler aus. Die Genossenschaft investiert in regenerative Energien.

In einem ersten Gespräch hat Pföhler mit den beiden eegon-Vorständen Volker Pressel und Johannes Pinn Möglichkeiten eines Engagements erörtert, beispielsweise zur Nutzung von Wasserkraft. Mitglieder bei eegon sind Bürger, Firmen, Banken, Sparkassen und Kommunen in der Eifel. „Wir wollen den Grundstein dafür legen, dass die energiewirtschaftlichen Kompetenzen der eegon und des Kreises Ahrweiler ausgebaut werden", erklärte Pressel. Die Unterredung, an der von der Kreisverwaltung der Abteilungsleiter Strukturentwicklung, Michael Schäfer, und Fachbereichsleiter Erich Seul teilnahmen, soll im Herbst fortgesetzt werden.

Die in Wiesbaum (Kreis Vulkaneifel) ansässige Genossenschaft betreibt Solaranlagen, beteiligt sich an Windenergieanlagen und erschließt Wasserkraftpotenziale. Der AW-Kreis möchte eine „100 Prozent Erneuerbare Energie-Region" werden. Hinter diesem Begriff steckt das vom Kreistag beschlossene Ziel, den Strombedarf im Kreisgebiet bis zum Jahr 2030 bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken.

Der Kreis Ahrweiler selbst habe bereits Fördermöglichkeiten für innovative Energieprojekte geschaffen, sagte Pföhler. Das Förderprogramm Ländlicher Raum sei entsprechend erweitert worden.

Foto: Die Idee liegt auf der Hand: Der AW-Kreis und eegon setzen auf erneuerbare Energien und stehen im Gespräch: Volker Pressel (von rechts), Johannes Pinn, Dr. Jürgen Pföhler, Michael Schäfer und Erich Seul


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 29.05.2013

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