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Heimatverein Oberzissen hat alles gut bedacht

Anbau am Museum schützt Exponate - Kreis fördert Engagement der Bürger

Der Heimatverein Oberzissen braucht mehr Platz für seine Exponate. Im Heimatmuseum, das in der Alten Schule untergebracht ist, stehen nur begrenzte Ausstellungsflächen zur Verfügung. Deshalb zeigt der Verein unter dem Vorsitz von Hubert Harzen nicht alle historischen Gegenstände gleichzeitig, sondern abwechselnd.

Jetzt verschaffen sich die Oberzissener mehr Platz. Sie errichten draußen eine Überdachung als Anbau. Der Kreis Ahrweiler hilft ihnen mit einem Zuschuss aus dem Förderprogramm Ländlicher Raum. 2.210 Euro stehen auf dem Bewilligungsbescheid, den Landrat Dr. Jürgen Pföhler an den Vereinsvorstand überreichte, worüber sich auch Ortsbürgermeister Eugen Schmitt und Brohltal-Bürgermeister Johannes Bell freuten. Der Landrat nannte zwei Förderkriterien, die in Oberzissen erfüllt werden: Die Vereinsmitglieder packen unentgeltlich zu Schaufel und Malerpinsel. Und die Arbeiten dienen dem Wohl der Dorfgemeinschaft. „Der Kreis Ahrweiler weiß das ehrenamtliche Engagement seiner Bürger sehr zu schätzen", sagte Pföhler.

Die Holzüberdachung wird 7,50 Meter lang und 2,50 Meter breit. Trocken untergestellt werden dort Exponate der Außenanlage. Das sind Gegenstände des täglichen Lebens, des Weinanbaus, des Handwerks und der Landwirtschaft aus früheren Jahrhunderten. Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten für das Konstrukt enthalten auch Firmenaufträge und sind mit knapp 7.400 Euro veranschlagt. Der Kreis bezuschusst 30 Prozent, also 2.210 Euro.

Infos zum Förderprogramm Ländlicher Raum: Kreisverwaltung Ahrweiler, Förderprogramme, Raymund Pfennig, Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Ruf 02641/975-443, Fax /975-7443, E-Mail Raymund.Pfennig@kreis-ahrweiler.de, Internet www.kreis-ahrweiler.de („Bürgerservice", „Förderprogramme", „Förderung Ländlicher Raum").

Foto: Im Inneren des Heimatmuseums wird es langsam eng. Jetzt baut der Heimatverein außen weiter. Der Kreis Ahrweiler mit Dr. Jürgen Pföhler (r.) hilft, was Johannes Bell (v.l.), Hubert Harzen und Eugen Schmitt zu schätzen wissen.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 14.06.2013

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