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Medienkompetenz ist ein Bildungsauftrag

Schulen sollen Medienzentrum einbinden - Schüler: Mit sozialen Netzwerken verantwortungsvoll umgehen

Für Schulen und Schüler gilt: Medienkompetenz ist, wie Schreiben und Lesen, zur Kulturtechnik geworden. Medienkompetenz bedeutet zweierlei: Für Lehrer die Fähigkeit, aus dem riesigen Angebot die passenden Medien auszuwählen, ihre Qualität zu beurteilen und sie für den Unterricht aufzubereiten. Und Schüler sollen lernen, mit modernen Kommunikationstechniken - E-Mail, Skype, Sozialen Netzwerken, Foren - verantwortungsvoll umzugehen und die damit verbundenen Probleme - etwa Urheberrecht oder Cybermobbing - kennen.

Wie lässt sich Medienkompetenz fördern? Diese Frage stand bei der jüngsten Tagung im Mittelpunkt, zu der sich die Leiter der rheinland-pfälzischen Medienzentren in der Kreisverwaltung Ahrweiler trafen. Unter dem Vorsitz von Andrea Kahl, Leiterin des AW-Medienzentrums, erörterte die Runde Ansatzpunkte, wie man die Schulen beim Erstellen von Medienkonzepten unterstützen kann.

Für die Schulen stelle die Medienkompetenz als Bildungsauftrag eine große Herausforderung dar, zumal es sich um kein eigenes Unterrichtsfach handele, so die Einschätzung der Tagungsteilnehmer. Vielmehr müssten alle Personen, die an Schule und Unterricht beteiligt seien, die Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen selbst erbringen. Fortbildungskonzepte für Lehrer, die Elternarbeit und die Kooperation mit den Schulträgern zur technischen Ausstattung müssten systematisch betrieben werden.

Viele Schulen in Rheinland-Pfalz hätten erkannt, dass diese Aufgabe ohne ein verbindliches Medienkonzept kaum zu bewältigen sei. Vor allem die weiterführenden Schulen, die sich am Projekt „Medienkompetenz macht Schule" beteiligten, seien ein Stück weiter. Die Schulen, die noch nicht in dieses Projekt des Pädagogischen Landesinstituts eingebunden seien, hätten zurzeit wieder die Möglichkeit, sich um eine Teilnahme zu bewerben.

Der Vorschlag aus der Ahrweiler Runde lautet: Die Schulen sollen die Medienzentren in ihre Medienarbeit einbinden. Ansprechpartner für die rund 50 Schulen im Kreis Ahrweiler ist die Kreisverwaltung: andrea.kahl@kreis-ahrweiler.de, Ruf 02641/975-327, Sprechstunden dienstags und donnerstags von 10 bis 15 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Für die Medienbildung in den Grundschulen bestehen spezielle Angebote. Info: daniel.marmann@kreis-ahrweiler.de, Ruf 02641/975-327, Sprechstunden donnerstags von 9 bis 14 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Im Medienzentrum der Kreisverwaltung Ahrweiler gibt es

  • 1.100 DVDs und 2.300 Videokassetten als Bildungsmedien für den schulischen Gebrauch im Verleih;
  • im Bildarchiv 11.000 Schwarz-Weiß-Aufnahmen, außerdem 1.150 Luftbilder, 13.000 Dias und 17.000 digitale Aufnahmen.
  • Ein Teil der Aufnahmen aus dem Archiv ist für die Öffentlichkeit im Internet zugänglich unter http://bilder.kreis-ahrweiler.de/index.html.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 05.07.2013

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