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Freier Fluss für Lachs und Forelle

Gewässerpflege Ahr: Bauarbeiten am Kurpark in Bad Neuenahr beginnen

Die Renaturierung der Ahr nimmt ihre nächste Etappe. Die Wehranlage am Kurpark in Bad Neuenahr wird naturnah umgestaltet. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 15. Juli, und dauern voraussichtlich acht Wochen. Das meldet die Kreisverwaltung Ahrweiler.

Das alte Betonwehr wird abgebaut und durch eine naturnahe Blocksteinrampe ersetzt. Dies soll die Gewässerökologie wesentlich verbessern. Das Ziel: Auch hier soll die Ahr frei fließen, damit Wanderfische wieder ungehindert zu ihren Laichplätzen im Oberlauf und in den Nebengewässern gelangen können.

Fische - beispielsweise Lachs, Bachneunauge, Forelle, Äsche und Groppe - sowie im Gewässer lebenden Kleintiere - etwa Krebse, Insektenlarven und kleine Flussmuscheln - gelten als wichtig für die ökologische Artenvielfalt und profitieren von der neuen Durchgängigkeit der Ahr.

Anstelle des vorhandenen Betonwehrs mit seitlich angebrachter Fischtreppe entsteht eine durchlässige Blocksteinrampe aus Basaltblöcken mit flachem Gefälle, wie sie vor einigen Jahren am Casino unterhalb der Kurgartenbrücke angelegt wurde.

Die Ahr-Renaturierung stellt eines der zentralen Projekte der Gewässerpflege im Kreis Ahrweiler dar. Bei diesem seit den frühen 90er Jahren laufenden Großprojekt, das sich über den gesamten Flussverlauf erstreckt, wurden mittlerweile 48 Wehre und andere Querbauwerke umgestaltet. Im Stadtgebiet von Bad Neuenahr-Ahrweiler wurden 48 kleinere, teilweise unüberwindbare Schwellen, Sohlabstürze genannt, naturnah umgebaut.

Die Regionalstelle Wasserwirtschaft der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz führt die Maßnahme im Rahmen der Gewässerunterhaltung an der Ahr gemeinsam mit der Kreisverwaltung Ahrweiler durch.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 12.07.2013

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