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Empfänger von 1.000 D-Mark wird Spender von 1.000 Euro

Mann aus Sinzig unterstützt „Nachbar in Not“ - Eltern hinterließen fünf Kinder

Der Kreis schließt sich: 39 Jahre, nachdem er und seine vier Geschwister eine Zuwendung von 1.000 D-Mark aus dem Hilfsfonds „Nachbar in Not" erhalten hatten, bedankt sich der damalige Empfänger jetzt mit einer Spende von 1.000 Euro an den Hilfsfonds des Kreises Ahrweiler. „Wer etwas von der Gemeinschaft erhält, gibt der Gemeinschaft gerne etwas zurück", sagt der Bürger aus Sinzig.

1974 - „Nachbar in Not" wurde just in diesem Jahr aus der Taufe gehoben - verstirbt die Mutter in Sinzig mit 54 Jahren. Der Ehemann und Vater war bereits zehn Jahre zuvor verstorben. Die Eltern hinterlassen fünf Kinder zwischen elf und 21 Jahren. Ein klassischer Fall für den Hilfsfonds des AW-Kreises: Menschen geraten unverschuldet in Not. Als Sofortspende fließen 1.000 D-Mark an die fünf Vollwaisen.

Der Kreis schließt sich auch in einer weiteren Hinsicht: Derzeit läuft die Weihnachtsaktion von „Nachbar in Not". Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat Bürgermeister, Kirchen und Wohlfahrtsverbände gebeten, bedürftige Einzelpersonen und Familien zu benennen. Im Vorjahr flossen so vor Weihnachen 10.000 Euro an 74 Haushalte mit 150 Menschen. Ein Vorschlag, der dem Sozialamt der Kreisverwaltung aktuell vorliegt, betrifft: zwei Vollwaisen.

Alle Zahlungen für „Nachbar in Not" dienen gemeinnützigen Zwecken. Daher können Spendenquittungen ausgestellt werden. Das Spendenkonto: Kreissparkasse Ahrweiler, Konto 810 200, BLZ 577 513 10. Ansprechpartnerin im Sozialamt der Kreisverwaltung ist Sabine Hackenbruch, Ruf 02641/975-500, E-Mail nachbar-in-not@kreis-ahrweiler.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 13.12.2013

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