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Kreis fördert Museumskonzept für alte Synagoge

Niederzissen: Genisa-Fund dokumentieren - Landrat: „Wichtige Erinnerungs- und Begegnungsstätte“

Der Kreis Ahrweiler unterstützt die Entwicklung und Umsetzung eines Museumskonzepts für die ehemalige Synagoge in Niederzissen. Aus der Kreiskulturförderung fließen 2.000 Euro, die insbesondere für die Dokumentation des bedeutenden Genisa-Fundes gedacht sind.

„Die ehemalige Synagoge in Niederzissen entwickelt sich zu einer wichtigen Erinnerungs- und Begegnungsstätte im Kreis Ahrweiler", erklärt Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Vor allem junge Menschen könnten „an einem Originalschauplatz Geschichte greifbar erleben und nicht nur aus Schulbüchern erfahren".

Das Geld fließt an den Förderverein des Kulturguts. Die Baumaßnahmen zur Renovierung und Neugestaltung des früheren jüdischen Gotteshauses selbst wurde unter anderem aus Mitteln der Dorferneuerung und der Denkmalpflege finanziert.

Bei solchen Genisa-Funden handelt es sich um rituelle Gegenstände, liturgische Schriften und Textilien. Wenn sie nach langem Gebrauch nicht mehr benutzbar waren, wurden sie nach jüdischer Tradition auf dem Friedhof bestattet oder in einem eigens dafür bestimmten Ort abgelegt. Meist diente hierfür, wie in Niederzissen, der Dachboden der Synagoge.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 10.01.2014

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