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Kompostieren statt verbrennen

Gr├╝n- und Gartenabf├Ąlle: Selbst verwerten oder zur AWB-Sammlung geben

Das Verbrennen pflanzlicher Abf├Ąlle ist nur in Ausnahmef├Ąllen erlaubt. Die Verwertung hat Vorrang. Das Verbrennen muss vorher angemeldet werden. Dies sind drei Eckpunkte der Landesverordnung ├╝ber die Verbrennung pflanzlicher Abf├Ąlle. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) informiert dar├╝ber, was das abfallrechtlich bedeutet und was zu beachten ist.

Zu den pflanzlichen Abf├Ąllen geh├Âren Gr├╝n- und Gartenabf├Ąlle wie Astschnitt, Reisig, Laub, Rasenschnitt sowie komplette Str├Ąucher und B├Ąume, Scheit- und Stammholz. An erster Stelle sollte eine eigene Verwertung wie beispielsweise die Kompostierung stehen. Die Vorteile der Kompostierung: Wertvolle Pflanzenn├Ąhrstoffe bleiben erhalten, die Rauchbel├Ąstigung der Umgebung wird vermieden.

F├╝r Privatpersonen gilt: Wenn pflanzliche Abf├Ąlle von privaten Grundst├╝cken nicht selbst verwertet werden, m├╝ssen sie dem AWB als ├Âffentlich-rechtlichem Entsorgungstr├Ąger ├╝berlassen werden. Dies betrifft auch privat genutzte Grundst├╝cke, die au├čerhalb von Ortschaften liegen.

Der AWB f├╝hrt f├╝r private Haushalte dreimal im Jahr eine Gr├╝nabfallsammlung durch. Dar├╝ber hinaus k├Ânnen private Haushalte den Gr├╝nschnitt auf den Abfallanlagen des AWB sowie an Sammelpl├Ątzen in mehreren Gemeinden kostenlos abgeben. Weitere Informationen nennen der Abfallratgeber (Seite 36) und die AWB-Internetseite www.awb-ahrweiler.de.

Vorrang hat die eigene Verwertung auch bei pflanzlichen Abf├Ąllen, die nicht im Rahmen privater Haushalte anfallen. Das betrifft beispielsweise Abf├Ąlle aus Landwirtschaft, gewerblichem Gartenbau und sonstigen gewerblichen T├Ątigkeiten.

Bei gro├čen Mengen kommen drei M├Âglichkeiten in Betracht: das H├Ąckseln vor Ort mit anschlie├čender Kompostierung (soweit m├Âglich), die Nutzung als Mulchmaterial und die Herstellung eines Brennstoffs. Pflanzliche Abf├Ąlle k├Ânnen au├čerdem - im Rahmen der Annahmebedingungen und -kapazit├Ąten - beim Abfallwirtschaftszentrum ÔÇ×Auf dem Scheid" in Niederzissen sowie bei der Umladestation Leimbach bei Adenau gegen Geb├╝hr entsorgt werden. Gro├čmengen m├╝ssen vorab angemeldet werden beim AWB: Ruf 02641/975-222 und -444, E-Mail info@awb-ahrweiler.de.

Nur wenn eine Verwertung nicht m├Âglich ist, d├╝rfen pflanzliche Abf├Ąlle in begr├╝ndeten Ausnahmef├Ąllen verbrannt werden. Dies kann bei Pflanzenkrankheiten oder aus forstwirtschaftlichen Gr├╝nden erforderlich sein.

Die geplante Verbrennung muss zuvor bei der betreffenden Verwaltung der St├Ądte und Verbandsgemeinden angezeigt werden. Zu beachten sind Auflagen wie Mindestabst├Ąnde, einzuhaltende Zeiten und der Brandschutz. Andere Abf├Ąlle wie Pflanzpf├Ąhle, Rankgitter oder Verbissschutz d├╝rfen keinesfalls mitverbrannt werden. Die lokalen Ordnungs├Ąmter geben weitere Informationen.

Der vollst├Ąndige Text der ÔÇ×Landesverordnung ├╝ber die Verbrennung pflanzlicher Abf├Ąlle au├čerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen" steht ebenfalls auf der Internetseite des AWB: www.awb-ahrweiler.de.

Foto: Nur in Ausnahmef├Ąllen erlaubt: das Verbrennen von Gr├╝nabfall


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 14.03.2014

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