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Smartphones im Schulunterricht: Ein Konzept muss her

Kreis Ahrweiler installiert Arbeitsgruppe fĂĽr WLAN-Ausbau an seinen Schulen

Die Schulen in Trägerschaft des Kreises Ahrweiler sind seit mehr als zehn Jahren am Netz. Sämtliche Räume sind mit internen PC-Netzwerken sowie breitbandigen Internetanschlüssen ausgestattet. Jetzt folgt der nächste Schritt. Das Netz in den Schulen soll mobil werden.

„Wir wollen unserer Vorreiterrolle bei dem wichtigen Zukunfts- und Bildungsthema ´Neue Medien an Schulen´ weiter gerecht werden", erklärte Landrat Dr. Jürgen Pföhler im Werksausschuss des Eigenbetriebs Schul- und Gebäudemanagement. „Wir haben damals mit dem Projekt ´Schulen ans Netz´ sowie der Einstellung eines Systemkoordinators hochwertige Angebote installiert. Wir setzen auf Kontinuität. Jetzt brauchen wir ein Konzept für die mobile Vernetzung der kreiseigenen Schulen", sagte Pföhler weiter und schlug vor, dass eine Arbeitsgruppe dieses Konzept erstellt. Dem stimmte der Ausschuss einstimmig zu.

Der vermehrte Einsatz von mobilen Endgeräten - Laptops, Tablets, vor allem Smartphones - bringt neue Anwendungsmöglichkeiten. Auch in die Schulen. Für Deutsch, Physik, Musik und weitere Fächer gibt es spezielle Unterrichtsprogramme via Internet, so genannte Apps. Für Lehrer und Schüler gilt es fast als Selbstverständlichkeit, mobil ins Internet zu gelangen - auch mit privaten Geräten.

Aber: Anders als beim Privatgebrauch gelten in Schulen exakte technische, wirtschaftliche und juristischen Rahmenbedingungen. Wegen der Datensicherheit beispielsweise ist auf eine Trennung von Schulnetz und Privatnetz zu achten.

Zu klären sind außerdem

  • die technische Machbarkeit, etwa per Breitband, Funk oder Kabelnetz,
  • die Wirtschaftlichkeit, etwa die kostenfreie oder gebĂĽhrenfinanzierte Privatnutzung;
  • der Zeitplan fĂĽr die Umsetzung,
  • Definitionen von Sicherheitsstandards.

„Wir haben es hier mit Fragen von grundsätzlicher Bedeutung zu tun, die in Zukunft alle Schulen betreffen werden", meinte der Landrat. Die neue Arbeitsgruppe "WLAN-Ausbau in den kreiseigenen Schulen" soll aus Mitgliedern der Schulen und des Schulträgers bestehen, die bei Bedarf Experten von außen einbezieht. WLAN steht für „wireless LAN", also lokale Funknetze.

Der Kreis Ahrweiler ist Träger von fünf Förderschulen, sechs weiterführende Schulen, der Integrierten Gesamtschule Remagen und die Berufsbildende Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Förderschulen: Burgweg-Schule in Burgbrohl, Janusz-Korczak-Schule in Sinzig, Nürburgring-Schule in Wimbach, Don-Bosco-Schule und Levana-Schule in Bad Neuenahr-Ahrweiler; die weiterführenden Schulen: Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler, Realschule plus und Fachoberschule Adenau, Rhein-Gymnasium in Sinzig, Are-Gymnasium und Peter-Joerres-Gymnasium in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Erich-Klausener-Gymnasium in Adenau.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 17.04.2014

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