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Landrat ruft Bürger zu Wahlen auf

Möglichkeit der Briefwahl nutzen - Urnengänge für Kreistag und in Kommunen

Die Wahlen zum Europaparlament und die Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz finden am Sonntag, 25. Mai, statt. Landrat Dr. Jürgen Pföhler ruft alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Ahrweiler dazu auf, ihr Wahlrecht auszuüben. Innerhalb des Kreises Ahrweiler stehen Urnengänge an für den Kreistag, die Räte der Städte, Verbandsgemeinden und der verbandsfreien Gemeinde Grafschaft, der Ortsgemeinden und Ortsbezirke sowie für zahlreiche ehrenamtliche Bürgermeister und Ortsvorsteher.

Als Kreiswahlleiter macht Landrat Dr. Pföhler zudem auf die Möglichkeit der Briefwahl aufmerksam. Wählerinnen und Wähler, die am Wahlsonntag verhindert sind, ihr Wahllokal aufzusuchen, sollten ihre Stimmen schon jetzt per Briefwahl abgeben. Zugleich weist der Landrat auf einen angenehmen Nebeneffekt hin: Bei der Briefwahl könne jeder Wähler ohne Hast und ohne Wartezeit sein Votum vollziehen. Nützlich sei dies, weil für mehrere Kommunalwahlen umfangreiche Bewerberlisten aufgestellt seien. Für den Kreistag und die Räte in den Kommunen sei entweder pauschal jeweils eine Partei oder Wählergruppe wählbar. Oder die Bürger hätten die Möglichkeit - über Parteigrenzen hinweg - für Einzelpersonen zu votieren.

Die Wahlberechtigten müssen keine Gründe mehr angeben, warum sie zu Hause wählen möchten. Außerdem kann jeder Wahlberechtigte eine dritte Person beauftragen, für ihn den Antrag auf Briefwahl zu stellen.

Wer die Briefwahl nutzen will, kann die Briefwahlunterlagen in den Rathäusern beantragen. Im Kreis Ahrweiler sind dies die Verwaltungen der Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen und Sinzig, der Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr, Bad Breisig und Brohltal sowie der Gemeinde Grafschaft.

Der Antrag kann schriftlich, per Fax, Telegramm, Fernschreiben, E-Mail oder in sonstiger dokumentierbarer elektronischer Form erfolgen. Der einfachste Weg ist, die Rückseite der Wahlbenachrichtigung – diese wurde den Wählern in den vergangenen Tagen zugestellt – auszufüllen und in einem frankierten Umschlag an die betreffende Verwaltung zu senden. Die Wähler können ihre Wahlscheine für die Briefwahl auch persönlich bei der zuständigen Verwaltung beantragen; eine telefonische Anforderung ist jedoch nicht möglich.

Die Briefwahlunterlagen müssen rechtzeitig zur Post gegeben werden, damit sie noch bis zum Wahltag bei der Kreisverwaltung beziehungsweise bei den Stadt- und Verbandsgemeindeverwaltungen eintreffen. Spätestens am Samstagmorgen vor der Wahl, also am 24. Mai, müssen die Wahlbriefe in die Postbriefkästen eingeworfen werden. Wahlbriefe, die nach der Samstags-Briefkastenleerung eingeworfen werden, erreichen die Kreisverwaltung nicht mehr.

Wer ganz sichergehen will, dass seine Wahlunterlagen rechtzeitig eintreffen, sollte sie spätestens am Freitag, 23. Mai, in die Postbriefkästen einwerfen oder unmittelbar bei den Stadt- und Verbandsgemeindeverwaltungen oder der Kreisverwaltung abgeben.

Letzter Zeitpunkt für die persönliche Abgabe der kommunalen Briefwahlunterlagen (oranger Wahlbrief) bei den Stadt- oder Verbandsgemeindeverwaltungen ist der Wahlsonntag am 25. Mai. Der Wahlbrief muss bis spätestens 18 Uhr bei der auf dem Wahlbrief angegebenen Verwaltung oder bei dem für den Wahlbrief zuständigen Wahlvorstand abgegeben werden.

Die Briefwahlunterlagen für die Europawahl (roter Wahlbrief) müssen bei der Kreisverwaltung in der Ahrweiler Wilhelmstraße 24-30 um 18 Uhr eingegangen sein.

Verspätet eingegangene Briefwahlunterlagen können bei der Wahl nicht mehr berücksichtigt werden.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.05.2014

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