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„Obere Ahr-Hocheifel“ kompakt als Broschüre

Naturschutz dokumentiert - Kreis kauft Flächen

Das Naturschutz-Großprojekt „Obere Ahr-Hocheifel" (OAH) wird jetzt in einer 36-seitigen farbigen Broschüre vorgestellt. Die Kreisverwaltung Ahrweiler hat das Druckwerk herausgegeben. Verteilt wurde es in der Verbandsgemeinde (VG) Adenau unter anderem im Rathaus sowie an den dortigen Schulen und bei den Ortsgemeinden. In der Kreisverwaltung liegt die Broschüre ebenfalls zum kostenlosen Abholen bereit.

Das OAH-Projekt ist ein Vorhaben des Kreises Ahrweiler mit Unterstützung des Bundes und des Landes Rheinland-Pfalz. Auf 3.300 Hektar in der VG Adenau sollen die Oberahr und ihre Zuflüsse aufgewertet und in ihrer natürlichen Entwicklung nachhaltig gesichert werden. Weitere Vorteile neben der Ökologie liegen beim Hochwasserschutz, der Landwirtschaft und im Tourismus. Das Bundesamt für Naturschutz spricht von einem „vorbildlichen Projekt mit bundesweiter Bedeutung".

Die Broschüre ist als anschauliche Dokumentation des Projekts angelegt. Vermittelt werden ökologische Zusammenhänge von Gewässern, Wald und Grünland. Einzelne Kapitel beschreiben unter anderem

  • das Flächenmanagement (der Kreis kauft Privatflächen)
  • die Gewässer und deren Bewohner (unter anderem: Eintagsfliegenlarve, Bachforelle, Edelkrebs)
  • die in den Auen vorkommenden Arten (Gemeiner Grashüfper, Grasfrosch, Blauflügel-Prachtlibelle oder Widderchen).

Breiten Raum nehmen die geplanten Verbesserungsmaßnahmen an Gewässern, im Wald und im Grünland ein, die in Form einer virtuellen Wanderung vorgestellt werden. „Fortschritt durch Rückbau" lautet beispielsweise das Motto, wenn gepflasterte oder betonierte Bachbetten renaturiert werden, damit Fische, Insekten und Pflanzen wieder ihre lebenswichtigen Biotopstrukturen erhalten. Mehr Infos im Internet: www.obere-ahr-hocheifel.de.

Foto: Die Pläne stehen: OAH-Projektleiter Dr. Jochen Mölle (rechts) mit Jürgen Nelles, Landwirt aus Schuld und Mitglied der projektbegleitenden OAH-Arbeitsgruppe


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 13.06.2014

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