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Keine Beanstandungen bei Gülle

ADD überwacht - Dienstleistungszentren beraten

Landwirte, die stickstoffhaltige Düngemittel wie etwa Gülle ausbringen, müssen unter anderem die Vorschriften der Düngeverordnung beachten. Zuständig für deren Vollzug und Überwachung ist nicht die Kreisverwaltung Ahrweiler, sondern die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier. Das stellt die Kreisverwaltung klar.

Die Düngeverordnung enthält gesetzliche Vorgaben, unter anderem zur Menge der auszubringenden Düngemittel, Abständen zu Gewässern, Vorgaben zur Ausbringung in Hanglagen und technischen Voraussetzungen zur Ausbringung. Aus der ADD heißt es aktuell: Im Jahr 2014 gab es im Kreis Ahrweiler sieben Kontrollen im Bereich des Düngerechts, wozu auch Gülle gehört - alle ohne Beanstandungen.

Die Einhaltung der Vorgaben wird bei Landwirten, die Direktzahlungen (Subventionen) erhalten, über sogenannte Cross-Compliance-Prüfungen vorgenommen. Ein Teil der Landwirte wird aufgrund einer Risikoanalyse und ein Teil der Betriebe nach dem Zufallsprinzip in der Regel unangekündigt aufgesucht. Zusätzlich erfolgen stichprobenartig Fachrechtskontrollen in verschiedenen Betrieben. Abgeprüft wird ein umfangreicher Katalog, der unter anderem die Ausbringtechnik, die Aufzeichnungspflichten und Tierbestände mit dem entsprechenden Lagerraum enthält. Darüber hinaus werden bei konkreten Hinweisen sogenannte Anlasskontrollen durchgeführt.

Verstöße können in Ordnungswidrigkeitenverfahren oder bei Zuwendungsempfängern durch Prämienrückzahlungen geahndet werden.

Die Landwirte sind für die Einhaltung aller maßgeblichen Vorschriften verantwortlich. Beraten werden sie von den Dienstleistungszentren Ländlicher Raum, denen die Düngeberatung für den Ackerbau, den Grünlandbereich sowie den Wein- und Gartenbau obliegt.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 18.09.2014

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