BÜRGERSERVICE BILDUNG & FAMILIE KREIS & GEMEINDEN KULTUR & VEREINE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
 

Den Kreis-Beirat für Migration und Integration wählen

Wahlberechtigung wurde erweitert - Zusammenleben von Nationalitäten und Kulturen fördern

Die Wahl des Beirates für Migration und Integration (Integrationsbeirat) des Kreises Ahrweiler findet am Sonntag, 23. November 2014, statt. Der Beirat wird für fünf Jahre gewählt. Das meldet die Kreisverwaltung Ahrweiler.

Die Wahlvorschläge - also die Listen mit den Kandidaten, die in den Integrationsbeirat gewählt werden wollen - müssen der Kreisverwaltung bis Montag, 6. Oktober, 18 Uhr, vorliegen. Jeder Wahlberechtigte kann einen Wahlvorschlag mit einem oder mehreren Bewerbern bis zur höchstzulässigen Zahl einreichen; er kann sich auch selbst vorschlagen.

Wahlvorschläge können auch von Vereinen, Verbänden oder sonstigen Organisationen sowie politischen Parteien und Wählergruppen eingereicht werden. In den Beirat werden elf Personen gewählt. Ein Wahlvorschlag darf höchstens die doppelte Anzahl (22 Kandidaten) enthalten.

Vordrucke für die Erstellung eines Wahlvorschlages finden sich auf der Internetseite www.kreis-ahrweiler.de, „Kreis und Gemeinden", „Integrationsbeiratwahl 2014".

Aufgabe des Beirates für Migration und Integration ist es, das gleichberechtigte Zusammenleben der im Kreis wohnenden Menschen verschiedener Nationalitäten, Kulturen und Religionen sowie die Weiterentwicklung des kommunalen Integrationsprozesses zu sichern und zu fördern. Der Beirat erörtert die Belange der Einwohner mit Migrationshintergrund sowie Fragen der kommunalen Integrationspolitik und vertritt sie gegenüber den Organen des Kreises. Der Beirat kann zu allen Fragen, die seinen Aufgabenbereich betreffen, Stellungnahmen abgeben.

Die Wahlberechtigung wurde für die Wahl 2014 durch ein Landesgesetz erheblich erweitert. So dürfen neben den ausländischen Einwohnern, Staatenlosen, Spätaussiedlern und eingebürgerten Migranten erstmals auch Personen wählen, die ihre deutsche Staatsangehörigkeit als Kinder aus binationalen Ehen mit einem deutschen Elternteil oder als Kinder von Spätaussiedlern erworben haben. Das Gesetz hat eine weitere Änderung eingeführt: Erstmals dürfen Menschen mit Migrationshintergrund ab dem vollendeten 16. Lebensjahr zur Wahl gehen.

Einwohner mit Migrationshintergrund, die bereits die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, sind nur wahlberechtigt, wenn sie sich bis 2. November in das Wählerverzeichnis eintragen lassen. Gleiches gilt für ausländische Einwohner, die nicht im AW-Kreis gemeldet sind. Die Eintragung erfolgt bei der jeweils zuständigen Verwaltung der Städte und Verbandsgemeinden sowie der Gemeinde Grafschaft. Dort erhält man auch die Antragsformulare.

Gewählt werden dürfen alle Einwohner des Kreises, die das 16.Lebensjahr vollendet haben, also neben allen ausländischen Einwohnern auch die deutschen Einwohner. Voraussetzung ist, dass sie mindestens drei Monate im Kreis wohnen.

Noch Fragen? Die Mitarbeiter des Wahlamtes in der Kreisverwaltung stehen unter Ruf 02641/975-471 zur Verfügung.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 26.09.2014

<< zurück