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„Nachbar in Not“: Wer hilft? Wem wird geholfen?

Weihnachtsaktion läuft - „Jeder Cent kommt bei den Bedürftigen an“

Hier ein Hausbrand, da ein massiver Unwetterschaden in der Wohnung, dort ein schwerbehindertes Kind, dessen Eltern dringend Geld brauchen. Es gibt immer wieder Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. Und wo Dritte, beispielsweise Versicherungen und Behörden, nicht vorrangig zu Leistungen verpflichtet sind. Im Kreis Ahrweiler existiert für solche Fälle der Hilfsfonds „Nachbar in Not".

Wo genau sind diese hilfsbedürftigen Menschen? Wo wohnen Familien und Einzelpersonen, die sich ohne eigenes Verschulden in einer finanziell brisanten Lage befinden oder am Rande des Existenzminimums leben? Diese Fragen hat Landrat Dr. Jürgen Pföhler in der Vorweihnachtszeit wieder an Bürgermeister, Kirchen und Wohlfahrtsverbände gerichtet. Es geht um die Weihnachtsaktion von „Nachbar in Not". Die Antworten, die der Landrat bis Anfang Dezember erhalten hat, betreffen 64 Haushalte mit 136 Menschen. Rund 10.000 Euro dürften es diesmal sein, die vor dem Fest an Bedürftige ausgezahlt werden. Die Empfänger des Geldes bleiben anonym.

Darüber hinaus wurden dieses Jahr 8.200 Euro aus dem AW-Hilfsfonds weitergeleitet. Weitergeleitet von Spendern wie dem Steigenberger Hotel Bad Neuenahr, das sich seit Jahren sozial engagiert. Mehr als 5.000 Euro hat das Hotel 2014 für „Nachbar in Not" überwiesen. Insgesamt flossen zwischen Januar und Anfang Dezember rund 20.000 Euro in den Topf hinein - überwiesen in 157 Einzahlungen zwischen 10 und 5.000 Euro.

Zugleich gilt die Frage: Wer möchte spenden? Bürger, Vereine, Firmen und Schulen sind es, die den Geldtopf immer wieder befüllen. „Jeder Betrag ist herzlich willkommen. Unser Hilfsfonds ist eine wichtige Selbsthilfeeinrichtung von Menschen im Kreis Ahrweiler für Menschen im Kreis Ahrweiler", erklärt Pföhler. Und er versichert: Jeder einzelne Cent kommt bei den Bedürftigen an.

Alle Zahlungen für „Nachbar in Not" dienen gemeinnützigen Zwecken. Daher können Spendenquittungen ausgestellt werden. Bei jeder Überweisung sollte die Anschrift des Spenders angegeben werden. Das Spendenkonto: Kreissparkasse Ahrweiler, Konto 810 200, BLZ 577 513 10. Ansprechpartnerin im Sozialamt der Kreisverwaltung ist Sabine Hackenbruch, Ruf 02641/975-500, E-Mail nachbar-in-not@kreis-ahrweiler.de

Foto: Das Logo von „Nachbar in Not" zeigt symbolisch Hände, die einander helfen.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 05.12.2014

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