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Landrat und Beigeordneter: ZF Werk Ahrweiler sichern

Landrat Dr. Jürgen Pföhler und der Erste Beigeordnete der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Detlev Koch, appellieren an die ZF Friedrichshafen AG, die Zukunft des Werkes Ahrweiler zu sichern. Zugleich bieten beide „jegliche Unterstützung an, die in unserem Einfluss als lokale politische Entscheidungsträger steht". Das ZF-Werk sei mit mehr als 300 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber im Kreis Ahrweiler.

Die Sorge der Belegschaft sei nachvollziehbar, betonen Pföhler und Koch in einem Schreiben an den Vorstandvorsitzenden der ZF in Friedrichshafen, Dr. Stefan Sommer. „Irritiert" äußern sich beide darüber, dass sie auf dem Betriebsgelände keine Gespräche mit der Werkleitung führen konnten.

Der Landrat und der Erste Beigeordnete: „Wir haben Verständnis dafür, dass ein Konzern mit einem Format von Weltrang auch international agieren muss. Nicht nachvollziehbar ist hingegen, dass ein überwiegender Fokus auf osteuropäischen Werken liegt und dies angeblich von deutschen Autoherstellern gewünscht sein soll." Vielmehr sei im Wirtschaftsleben eine starke Rückbesinnung auf das Qualitätsmerkmal „Made in Germany" zu verzeichnen. Ein weiterer Vorschlag von Pföhler und Koch: Andere Produkte aus dem ZF-Gesamtportfolio könnten neue Zukunftsperspektiven für das Ahrweiler Werk darstellen, wo eine hochqualifizierte Belegschaft bereitstehe.

Das Werk Ahrweiler sei 2013 im Gesamtkonzern als einer der besten Standorte ausgezeichnet worden. Es könne nicht sein, „dass ein solches Werk plötzlich vor zunehmender Auftragslosigkeit und damit einem drohenden Arbeitsplatzabbau steht", so Pföhler und Koch in ihrem Schreiben, das sie auch an den Aufsichtsratvorsitzenden und den Gesamtbetriebsrat in Friedrichshafen sowie die Werkleitung und den Betriebsrat in Bad Neuenahr-Ahrweiler geschickt haben.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 09.12.2014

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