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Regionaler Arbeitskreis Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler neu ausgerichtet

Demographischer Wandel, Klimaschutz, LĂ€ndlicher Raum im Visier der Planer

Der Regionale Arbeitskreis Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler (rak) hat sich neue Ziele gesetzt. Unter dem Motto „rak 2.0" soll die praktische Zusammenarbeit reformiert und auf gemeinsame Herausforderungen ausgerichtet werden. Dazu zĂ€hlen vor allem der demographische Wandel, der Klimaschutz und die Zukunft des LĂ€ndlichen Raumes.

Der rak ist eine freiwillige Kooperation, in der die Bundesstadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Ahrweiler gemeinsam mit 27 kreisangehörigen StĂ€dten, Gemeinden und Verbandsgemeinden in der rĂ€umlichen Planung zusammenarbeiten. Der rak existiert seit dem Bonn/Berlin-Beschluss 1991. „Eine solche freiwillige, lĂ€nderĂŒbergreifende Handlungsebene der kommunalen Planer ist nicht selbstverstĂ€ndlich", betont Erich Seul, Fachbereichsleiter der Kreisverwaltung Ahrweiler und derzeitiger Vorsitzender des rak.

Der Vorsitz und die GeschĂ€ftsstelle des rak wechseln alle zwei Jahre. Die bisher aus den Vertretern der zwei Kreise und der Bundesstadt Bonn bestehende GeschĂ€ftsstelle, die das operative Handeln des Arbeitskreises steuert, wurde um drei Vertreter der kreisangehörigen Kommunen erweitert, um lokale Interessen stĂ€rker berĂŒcksichtigen zu können. Rainer Gleß (Stadt Sankt Augustin), Robin Denstorff (Stadt Rheinbach) und Detlev Koch (Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler) sind die neuen Mitglieder.

In Themenforen sollen der Erfahrungsaustausch und die Konzeptarbeit dezentral organisiert werden. Als erste drei Themenfelder haben sich herausgebildet: Ein neues Leitbild fĂŒr die Region soll entwickelt werden; die Herausforderungen des LĂ€ndlichen Raums sollen in den Mittelpunkt rĂŒcken; die Arbeitsgruppe Klima/Energie soll sich dauerhaft mit der FlĂ€chennutzung in der Region befassen.

Als wichtig bewerten die Planer die kommunale Arbeit und das BĂŒrgerwohl. Die Datenbasis fĂŒr kommunale Planungen gelte es zu verfeinern, um unter anderem die spĂ€rlicher fließenden Fördergelder gezielter einzusetzen. „Wenn es die Kooperation im rak nicht schon gĂ€be, mĂŒsste sie erfunden werden", sagt der stellvertretende Vorsitzende Michael Jaeger, Planungsdezernent im Rhein-Sieg-Kreis. Deshalb habe sich der Arbeitskreis nach mehr als 20 Jahren seines Bestehens mit dem „rak 2.0" nochmals erfunden.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.02.2015

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