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Rinder kennzeichnen und Register führen

 

Die korrekte Kennzeichnung von Rindern und die aktuelle Führung des Bestandsregisters sind wesentliche Voraussetzungen für die Gewährung von Prämien. Dazu macht die Kreisverwaltung Ahrweiler auf einige Einzelheiten aufmerksam.

 

Neben den Ohrmarkennummern müssen auch das Geburts-, Zugangs- und das Abgangsdatum eingetragen sein. Das Bestandsregister vermerkt Tierkategorie und Rasse. Einige Mitglieder des Landeskontrollverbandes Rheinland-Pfalz sehen sich von der Verpflichtung der Registerführung entbunden, weil der Verband ihnen einmal jährlich ein Register erstellt. Bei einer Kontrolle reichen diese Unterlagen jedoch nicht aus. Der am Kontrolltag aktuelle Viehbestand ist daraus nicht zu ersehen - es sei denn, der Landwirt hat jede Veränderung des Viehbestands fortgeschrieben.

 

Daher der Hinweis der Kreis-Veterinäre: Wer Rindvieh hält, muß während des ganzen Jahres ein aktuelles Register nach der Viehverkehrsordnung führen. Dazu sind auch Landwirte verpflichtet, die keine Tierprämie beantragen. Wer sich nicht daran hält, riskiert Bußgeldverfahren und gekürzte oder sogar abgelehnte Prämien.

 

Bei der Ohrmarke muß die Nummer bei zugewandtem Kopf des Tieres sichtbar sein. Viele Ohrmarken sind aber falsch befestigt. Ein Ablesen ist bestenfalls möglich, wenn man hinter dem Tier steht. Bei Tieren, die nach dem 1. Januar 1998 geboren werden, muß an jedem Ohr eine Marke mit jeweils gleicher Nummer eingezogen werden. Daher gibt der Landeskontrollverband Rheinland-Pfalz in Bad Kreuznach mittlerweile Doppelohrmarken aus. - Info: Kreisverwaltung Ahrweiler, Ruf 02641/975-282. 


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 15.01.1998

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