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Würmer belohnen Gartenbesitzer

Komposthaufen: Heißer Tip für kalten Winter

 

Schlechte Zeiten brechen im Winter für wärmeliebende Bodenorganismen an. Es ist kalt und das Nahrungsangebot knapp. Wer aber Kleintieren und seinem eigenen Garten helfen will, sollte einen Tip beherzigen, den die Kreisverwaltung Ahrweiler im Rahmen ihrer Naturschutz-Presseserie "Die grüne Brille - oder: Man kann die Sache auch anders sehen" gibt: Komposthaufen.

 

Regenwürmer, Hundertfüßler, Laufkäferlarven und viele andere Tierarten, die im Sommer totes Pflanzenmaterial abbauen und damit den Boden auf natürliche Art düngen, ziehen sich im Winter zurück. Ideale Überlebensbedingungen bietet ihnen ein Komposthaufen, der auch im Winter Eigenwärme entwickelt. Sollte solch ein komfortables Winterquartier nicht zu finden sein, hilft auch eine dicke Mulchschicht aus Laub, Kompost oder Grasschnitt weiter. Unter dieser Schicht aus abgestorbenem Pflanzenmaterial bleibt der Boden wärmer, lockerer und gleichmäßiger feucht.

Im Frühjahr beginnen die Bodenorganismen dort ihre Arbeit, wo sie überwintert haben. Sie belohnen den Gartenbesitzer mit einem lockeren, gut bearbeitbaren Boden, der zudem durch die Abbauprodukte des toten Pflanzenmaterials, einem natürlichem Dünger, aufgewertet wurde. Fazit: Eine weniger "gründliche" Gartenpflege liegt daher nicht nur im Interesse der Bodenorganismen, sondern verschafft auch den Gartenbesitzern Vorteile.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 15.01.1998

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