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„Ich wusste nicht, dass es hier so passende Arbeitgeber für mich gibt“

Next Stop: Job - Wirtschaftsförderungen und Hochschulen bringen 200 Studierende mit Firmen der Region in Kontakt

Absolventen von Hochschulen in der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler mit hier ansässigen Arbeitgebern zusammenbringen - so lautete das Ziel der Aktion „Next Stop: Job". Die Nachwuchskräfte - 200 haben mitgemacht - sollen nach ihrer Ausbildung möglichst in der Region gehalten werden. Zugleich sollen Firmenchefs hochqualifizierte Mitarbeiter finden können.

Teilnehmende Betriebe dieser erstmals regionsweit ausgerichteten Aktion waren unter anderem die Deutsche Post DHL, der Flughafen Köln/Bonn, Integral Accumulator und Morgan Rekofa (beide Remagen) und das Hotel Kameha Grand (Bonn). Mit neun Busshuttle-Linien gelangten die jungen Frauen und Männer von ihren Hochschulen zu den möglichen Arbeitgebern von morgen.

Organisiert wurde die Veranstaltung „Next Stop: Job" von fünf Hochschulen - der Universität Bonn, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, dem RheinAhrCampus Remagen (RAC), der Internationalen Hochschule Bad Honnef und der Alanus Hochschule - sowie den drei Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn, des Rhein-Sieg-Kreises und des Kreises Ahrweiler. Für den AW-Kreis dabei: Wirtschaftsförderer Tino Hackenbruch von der Kreisverwaltung sowie Anna Ruiz-Fischer, stellvertretende Leiterin der Abteilung Forschung und Transfer der Hochschule Koblenz. Beide sprachen anschließend von einer gelungenen Veranstaltung.

Ruiz-Fischer vom RAC: „Studierende schon während ihres Studiums an die Praxis heranzuführen, halten wir für äußerst wichtig. Wir unterstützen dies im Rahmen der Firmenkontaktmesse Praxis@Campus, die kürzlich mit über 70 Ausstellern an unserer Hochschule stattgefunden hat, ebenso wie durch die Firmenbesuche vor Ort im Rahmen von „Next Stop: Job". Studierende und regional angesiedelte Wirtschaftsunternehmen profitieren hier deutlich voneinander."

RAC-Masterstudentin Sarah Richter sah das ähnlich: „Die Veranstaltung war klasse, insbesondere die Werksführungen. Ich habe mit dem Ziel teilgenommen, mir ein Bild von den Unternehmen vor Ort zu machen und wusste gar nicht, dass es hier so passende Arbeitgeber für mich gibt. Schon während meines Studiums möchte ich gerne über Jobs und Praktika Einblicke in verschiedene Unternehmen gewinnen. Als nächster Schritt kommt dann vielleicht eine praxisorientierte Masterarbeit und warum nicht auch ein Direkteinstieg im Anschluss an mein Studium. Wenn alles gut läuft, würde ich gerne später in dieser Region bleiben."

Auch Peter Leitzbach, Personalleiter der Freudenberg Sealing Technologies – Integral Accumulator GmbH & Co. KG aus Remagen, bescheinigte den Erfolg der Aktion: „Für uns hat sich das Veranstaltungsformat von ´Next Stop: Job´ als sehr vielversprechend herausgestellt. Wir sind zwar regelmäßig Teilnehmer der Firmenkontaktmessen der Hochschulen oder dem Unternehmenstag und wollen diese auch weiterhin nutzen. Auf diesem persönlicheren Weg kommen wir jedoch noch intensiver mit den Studierenden in Kontakt und konnten einen besonders anschaulichen Eindruck von unserem Unternehmen und unserer Unternehmenskultur liefern. Wir sind sicher, mit dieser Aktion einige Studierende für uns begeistert zu haben und wieder von ihnen zu hören, um dann vielleicht über Praktika oder Abschlussarbeiten oder einen Direkteinstieg zusammenzukommen."

Foto: Integral Accumulator in Remagen mit Konstruktionsleiter Marcus Darms (links) war eine der Firmen, die Studierende über berufliche Perspektiven informierte.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 29.05.2015

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