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AW-Kreis hat fast 2.000 Waffen geschreddert

Waffenbesitzer müssen sichere Aufbewahrung nachweisen

Die Zahl der zerstörten Waffen im Kreis Ahrweiler nähert sich der Marke von 2.000. Seit die Kontrollen von Schusswaffen 2009 bundesweit verschärft wurden, hat die Kreisverwaltung 1.983 Gewehre, Pistolen und Revolver in einen Verwertungsbetrieb gebracht, wo sie in der Schredderanlage unschädlich gemacht wurden.

Zugleich ist die Zahl der Waffenbesitzer gesunken. Aktuell sind im Kreisgebiet 2.911 Personen registriert, meist Jäger, Sportschützen und Altbesitzer. 2008 waren es noch 3.967, was einen Rückgang um 26 Prozent bedeutet. Derzeit pendelt sich eine relativ konstante Zahl von Waffenbesitzern ein, die um etwa 1.000 unter dem Niveau von 2008 liegt.

Seit das Nationale Waffenregister eingeführt und kontinuierlich ausgebaut wurde, gestalten sich die Kontrolldaten zum Erwerb und Besitz von Waffen nahezu lückenlos. Das bekommen insbesondere diejenigen Waffenbesitzer zu spüren, die die sichere Aufbewahrung ihrer Waffen nicht ausreichend dokumentiert haben, obwohl der Nachweis darüber ohne besondere Aufforderung an die Kreisverwaltung zu liefern ist.

Aus dem Kreishaus heißt es nochmals: Wer dieser gesetzlichen Verpflichtung nicht nachkommt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Bei besonders hartnäckigen Verweigerern führt dies zum Widerruf der waffenrechtlichen Erlaubnis. Die Konsequenz: Deren Waffen werden sichergestellt, es kann sogar zu gerichtlich angeordneten Wohnungsdurchsuchungen kommen. Die Kreismitarbeiter werden die betreffenden Waffenbesitzer weiterhin an ihre Nachweispflicht erinnern und gegebenenfalls häusliche Kontrollen vornehmen.

Die Anforderungen, die das Gesetz an die Waffenbesitzer stellt, sind ausführlich dargelegt auf den Internetseiten www.kreis-ahrweiler.de, „Bürgerservice", „Ordnungswesen", „Waffen und Jagd".

Bei Fragen geben die Mitarbeiter der Kreisverwaltung Ahrweiler Auskunft: Ruf 02641/975-229, /975-271 und /975-524.

Foto: Aus Waffen wird Altmetall. Gewehre, Revolver und Pistolen werden in einen Verwertungsbetrieb gebracht (Foto links), wo sie in der Schredderanlage landen und zerstört werden (Mitte). Am Förderband (rechtes Foto) sind zerlegte Metallteile zu sehen.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 14.08.2015

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