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Illegale Müllentsorgung ist völlig unnötig

Kreis bietet Bürgern und Betrieben ein dichtes Entsorgungsnetz - 2.600 Tonnen korrekt entsorgter Sperrmüll als Beispiel

Blaue Müllsäcke im Wald, ausrangierte Holzkommoden am Feldrand: Im Kreis Ahrweiler gibt es nach wie vor illegale Müllablagerungen. Und das, obwohl Vereine und Ortsgemeinden beim jährlichen Dreck-weg-Tag anpacken und den Unrat der Umweltsünder aus der freien Natur einsammeln. So trugen die freiwilligen Helfer in diesem Frühjahr 62 Tonnen Abfall in 77 Dörfern und Stadtteilen zusammen.

Dabei ist die illegale Müllentsorgung völlig unnötig. Denn der Kreis Ahrweiler bietet Bürgern und Betrieben über den Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) ein dichtes Entsorgungsnetz an, über das Müll und Wertstoffe kontrolliert entsorgt oder verwertet werden. Das meiste Material wird sogar vor der Haustür abgeholt - beispielsweise 2.600 Tonnen Sperrmüll im Jahr 2014.

Die einzelnen Entsorgungs- und Verwertungsmöglichkeiten für Abfälle aller Art:

> Elektroschrott wird abgeholt.

>> Die Anmeldung ist über drei Wege möglich: telefonisch (Ruf 02642/97 22 22), per Internet (www.awb-ahrweiler.de) oder mit der lila Anforderungskarte aus dem Abfallratgeber.

>> Außerdem kann Elektroschrott kostenlos bei den Annahmestellen der Elektrohändler und den Anlagen des AWB abgegeben werden (Einzelheiten nennt der Abfallratgeber auf den Seiten 22 und 23).

> Beim Sperrmüll gilt der gleiche Service: Das Abholen vor der eigenen Haustür.

>> Anmelden kann man diesen Service unter Ruf 02642/97 22 22 oder über die Webseite des AWB.

>> Wer Sperrmüll kurzfristig entsorgen will, kann als AW-Bürger seine alten Möbel, Matratzen & Co. mit der Sperrmüllkarte kostenlos bei den Entsorgungsanlagen abgeben, und zwar bis drei Kubikmeter und 250 Kilogramm pro Karte.

Zusätzlich hat jeder Bürger die Möglichkeit, noch funktionsfähige Möbelstücke oder Gebrauchsgegenstände über die Sperrmüllbörse des AWB zu verkaufen oder dem Sozialkaufhaus LISA in Remagen sowie anderen caritativen Stellen zu spenden. Somit erhalten alte Wohnungseinrichtungen ein neues, zweites Leben.

> Problemabfälle, beispielsweise Altöl, Lacke, Farben und Pflanzenschutzmittel, können abgegeben werden

>> beim dem Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid" in Niederzissen

>> und beim Schadstoffmobil, das durchs Kreisgebiet fährt und zu festgelegten Annahmezeiten bereitsteht (Abfallratgeber Seite 18 und 19).

> Grünschnitt kommt in Kleinmengen in die braune Biotonne. Größere Mengen von Ästen und Sträuchern werden

>> per Straßensammlung mitgenommen,

>> bei den Entsorgungsanlagen abgegeben

>> und: In zehn Ortsgemeinden und Ortsteilen sind Grünschnitt-Sammelplätze eingerichtet worden (Abfallratgeber Seite 36).

Die weiteren Entsorgungswege neben schwarzer Restmülltonne, brauner Biotonne, gelber Wertstofftonne und blauer Altpapiertonne (alles mit regelmäßiger Leerung vor der Haustür): Kreisweit gibt es Container-Standplätze für Altglas und Alttextilien.

Telefonische Auskünfte zu allen Entsorgungs- und Verwertungsmöglichkeiten erhalten Bürger und Betriebe bei der AWB-Abfallberatung unter Ruf 02641/975-222 und 975-444.

Foto: Eine solche Abfallentsorgung ist völlig unnötig, weil es im Kreis Ahrweiler ein dichtes Angebot an sauberen und kontrollierten Entsorgungswegen gibt.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 14.08.2015

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