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Rohe Eier sind eine Salmonellengefahr

 

Auf die Gefahr durch Salmonellen geht das Kreis-Gesundheitsamt in einer weiteren Folge ihrer Presseserie zu Infektionskrankheiten und Impfungen ein. Bei den Salmonellosen handelt es sich um eine Bakteriengattung mit verschiedenen Typen. Sie spielen vor allem in der warmen Jahreszeit eine Rolle und führen zur akuten Lebensmittelvergiftung, der sogenannten Salmonellenenteritis oder Salmonellose.

Die Ansteckung verläuft über infizierte Lebensmittel oder durch Kontakt zu Erkrankten. Auch Tiere, besonders Geflügel, können sich infizieren. Anstekkungsverdächtig sind daher rohe Eier, Roheiprodukte, Eipulver und Geflügel (hier sorgt das Auftauwasser für Gefahr). Kochen und Braten tötet die Salmonellen ab.

Das Krankheitsbild entwickelt sich nach 12 - 24 Stunden und ist geprägt von wäßrigen Durchfällen, Übelkeit, Fieber und Erbrechen. Die Symptome klingen nach zwei bis drei Tagen ab.

Schutzmaßnahmen sind Hygiene, vollständiges Durchbraten und Kochen von Eiern und Geflügel sowie die Vermeidung von Roheiprodukten (beispielsweise Tiramisu).

Eine Impfung gibt es noch nicht. Salmonellosen unterliegen einer Meldepflicht. Die Überwachung obliegt den Gesundheitsämtern. Personen aller Lebensmittelberufe müssen vor Beginn der Tätigkeit durch Stuhlproben nachweisen, daß sie keine Salmonellen ausscheiden. Bei einer Salmonellenerkrankung im Lebensmittelbereich, beispielsweise bei Köchen oder Bäckern, werden vorübergehende Berufsverbote verhängt. - Für weitere Informationen oder eine persönliche Beratung steht die Kreisverwaltung Ahrweiler gerne zur Verfügung: Abteilung Gesundheitswesen, Wilhelmstraße 59 (gegenüber dem Ahrweiler Bahnhof), 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Ruf 02641/975-0. Impfsprechstunde: Jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 14 bis 17 Uhr. 


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 22.01.1998

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