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Forstwirtschaft hat besondere Bedeutung im Kreis Ahrweiler

Neuer Forstamtsleiter und Landrat im Gespräch - 52 Prozent der Kreisfläche sind Wald

Der Natur- und Klimaschutz, die Erholungsfunktion des Waldes, forstwirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie der Dialog zwischen Förstern und Jägern waren die zentralen Themen, die Landrat Dr. Jürgen Pföhler und der neue Leiter des Forstamts Ahrweiler, Bolko Haase, bei ihrem ersten Treffen besprochen haben. Der Forstwirtschaft komme im AW-Kreis eine besondere Bedeutung zu, unterstrich Pföhler mit Blick auf einen Anteil von 52 Prozent Wald an der gesamten Kreisfläche und wünschte dem neuen Forstamts-Chef einen guten Start.

Als forstwirtschaftliche Kernaufgabe bezeichnete Haase die Erhaltung des Waldes zum Zweck des Arten-, Klima-, Boden- und Wasserschutzes. Zudem stelle der Wald eine wichtige Rohstoffquelle dar und sei vor allem im Kreis Ahrweiler mit seinen ausgedehnten Wanderwegen wertvoll für Freizeit, Erholung und Tourismus.

Ein fachlicher Schwerpunkt Haases liegt auf der Auswahl von Pflanzen, die bei künftigen Klimaveränderungen in der hiesigen Region gedeihen können. Außerdem will der neue Forstamtsleiter den Dialog mit Jagdpächtern und Jagdgenossenschaften führen, um den Spagat zwischen forstwirtschaftlichen Prioritäten und den Bedürfnissen der großen heimischen Schalenwildarten zu schaffen.

Nach 25-jähriger Tätigkeit als Forstamtsleiter übergibt Hansjörg Pohlmeyer das Amt an Haase. Der 59-jährige Oberforstrat war bisher stellvertretender Forstamtsleiter in Prüm und Cochem. Am 3. November wird er offiziell in sein neues Amt als Forstamtsleiter Ahrweiler eingeführt und ist dann zuständig für den Wald vom Rhein über das Brohltal und Ahrtal bis zum Nürburgring. Das zweite für das Gebiet des Kreises Ahrweiler zuständige Forstamt ist das Forstamt Adenau.

Foto: Bolko Haase (l.), Dr. Jürgen Pföhler


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 30.10.2015

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