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Umweltschonende Landwirtschaft wird gefördert

Neuanträge möglich - Verschiedene Programmteile

 

Landwirte und Winzer, die sich für die Dauer von fünf Jahren am Förderprogramm Umweltschonende Landbewirtschaftung (FUL) beteiligen wollen, können auch 1998 für alle Programmteile Anträge bei der Kreisverwaltung stellen. Die Förderbedingungen bleiben unverändert.

Die Anträge für die Grünlandextensivierung (Grünlandvariante 1), die Umwandlung einzelner Ackerflächen in extensiv zu nutzendes Dauergrünland (Grünlandvariante 4) und die "Anlage von Saum- und Bandstrukturen auf Ackerflächen" werden vom 26. Januar bis 27. Februar 1998 sowie vom 22. Juni bis 31. Juli 1998 entgegengenommen. Anträge zur Förderung des integriert-kontrollierten und des ökologischen Landbaus werden vom 22. Juni bis 31. Juli 1998 angenommen.

Mit der Fortsetzung des Antragsverfahrens erhalten rheinland-pfälzische Landwirte und Winzer auch 1998 ein interessantes Angebot, freiwillig und bei angemessener Honorierung einen zusätzlichen Beitrag zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und zur Erhaltung einer vielfältigen Kulturlandschaft zu leisten.

Wie die Kreisverwaltung Ahrweiler weiter meldet, können alle Landwirte - wie 1997 erstmals eingeführt - auch bei Neuanträgen für 98 am FUL teilnehmen; dies gilt für Landwirte, die einzelne Flächen, aber nicht ihre gesamte Betriebsfläche extensivieren wollen. Dabei richtet sich die "Umwandlung einzelner Ackerflächen in extensiv zu nutzendes Dauergrünland" vor allem an Landwirte, die im Rahmen von Bodenordnungsverfahren einzelne Ackerflächen in umweltsensiblen Bereichen oder in ausgewiesenen Überschwemmungsgebieten in Extensivgrünland umwandeln möchten. Die jährliche Förderhöhe beträgt 700 Mark je Hektar. Bei der Anlage von "Saum- und Bandstrukturen auf Ackerflächen" geht es um Einsaat und Pflege von kräuterreichen Buntbrachestreifen; hier liegt die jährliche Förderhöhe bei 1.000 Mark je Hektar.

Ein wichtiges Ziel der einzelflächenbezogenen Umwandlung von Acker- in Dauergrünland ist es nach Angaben der Kreisverwaltung, Maßnahmen zur Renaturierung von Bach- und Flußauen wirksam zu unterstützen. Die Anlage von Saum- und Bandstrukturen soll vorhandene Biotopflächen vernetzen, das Landschaftsbild bereichern und Pufferzonen zu naturnahen Flächen schaffen. Landwirte erhalten mit diesen Programmteilen die Chance, in freier Entscheidung Ziele des Naturschutzes und der Landespflege in ihre betriebliche Planung einzubinden. - Info: Kreisverwaltung Ahrweiler (Landwirtschaft), Ruf 02641/975-288.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 29.01.1998

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