BÜRGERSERVICE BILDUNG & FAMILIE KREIS & GEMEINDEN KULTUR & VEREINE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
 

Entwurf Bundesverkehrswegeplan 2030: Lückenschluss A1 und Ortsumgehung Lohrsdorf drin, alternative Güterzugstrecke am Rhein fehlt

Im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 sind zwei Infrastrukturprojekte aus dem Kreis Ahrweiler als Vorhaben mit vordringlichem Bedarf aufgelistet: der Lückenschluss der Bundesautobahn A1 und die Ahrquerung im Zuge der B 266 bei Lohrsdorf. Landrat Dr. Jürgen Pföhler begrüßt die Nachricht aus dem Bundesverkehrsministerium, die „eine wichtige Weichenstellung für die Infrastruktur im Kreis Ahrweiler ist."

Die vordringliche Einstufung des Weiterbaus der A1 sei ein konkretes Signal aus Berlin. „Die langjährigen gemeinsamen Anstrengungen im Kreis Ahrweiler mit Kommunen, Bürgermeistern und politischen Parteien haben sich ausgezahlt." So hätten die vom Kreistag beschlossene Resolution und die Unterschriftenaktion pro Eifelautobahn dem Projekt offensichtlich Schubkraft verliehen, betont der Landrat.

„Ebenfalls bringt uns der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans der Realisierung der langersehnten Ortsumgehung B 266/Lohrsdorf ein Stück näher, auch wenn die weiteren Schritte noch einen erheblichen Zeitraum in Anspruch nehmen werden," zeigt sich der Landrat erfreut. Die Menschen vor Ort kämpften seit Jahren angesichts des hohen Verkehrsaufkommens für die Umgehung.

Unverständnis äußert Landrat Dr. Pföhler hingegen, dass die alternative Güterzugstrecke zur Entlastung des Mittelrheintals nicht für eine Planung vorgesehen sei. „Dies ist angesichts der vom Schienenlärm betroffenen Bevölkerung nicht akzeptabel." Pföhler hoffe, dass es hier noch möglich sei, entsprechende Korrekturen auf Bundesebene zu erreichen.


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 17.03.2016

<< zurück