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Katwarn testet wieder: Probealarm am 4. April

Der nächste Probealarm des elektronischen Warn- und Informationssystems Katwarn findet am Montag, 4. April, statt. Kurz nach 14.30 Uhr erhalten alle Personen, die sich in den Landkreisen Ahrweiler, Cochem-Zell und Mayen-Koblenz sowie in der Stadt Koblenz für Katwarn angemeldet sind, auf ihrem Smartphone oder Handy eine Probewarnung. Die Anmeldung und Nutzung des Systems ist kostenlos und freiwillig.

Katwarn unterstützt seit Januar 2015 die Gefahrenabwehr per Smartphone-App oder SMS und E-Mail in Rheinland-Pfalz. Die Warnungen werden direkt an die betroffenen Menschen aufs Mobiltelefon gesendet. Der Probealarm am 4. April wird durch die Integrierte Leitstelle in Koblenz ausgelöst.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler hält solche Tests für „wichtig und notwendig, um die Mitarbeiter der auslösenden Stellen in der Anwendung von Katwarn zu schulen und die Bevölkerung an die Funktionsweise zu erinnern, um sie für den Katastrophenschutz zu sensibilisieren."

Mit dem Probealarm greifen die Kommunen positive Erfahrungen beispielsweise in Bayern und Hamburg auf. Rheinland-Pfalz nutzt als einziges Flächenbundesland Katwarn dezentral in der Verantwortung der einzelnen Kreise und kreisfreien Städte für kommunale Gefahren und überregional in der Verantwortung des Innenministeriums für Gefahren im gesamten Bundesland.

Die Kreise Ahrweiler, Cochem-Zell und Mayen-Koblenz sowie die Stadt Koblenz haben sich mit dem Land auf drei feste Probetermine im Jahr verständigt: im April für den gesamten Leitstellenbereich Koblenz (ausgelöst von der Integrierten Leitstelle Koblenz), im August auf Kreisebene und der Stadt Koblenz (ausgelöst von den Kreisverwaltungen bzw. der Stadt Koblenz) sowie im Dezember zentral für Rheinland-Pfalz, dies jeweils am 1. Montag. Der landesweite Probealarm lief über die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier erstmals am 7. Dezember 2015.

Die Anmeldung und Nutzung des Warnsystems mit Smartphone oder Handy ist freiwillig und kostenlos. Katwarn sendet Warnungen ortsgenau, also nur an die Menschen, die wirklich betroffen sind. Dafür nutzt es eine spezielle Ortungsfunktion der Smartphones, die sich auch bei ausgeschalteter App im Hintergrund aktualisiert. Ein Warnhinweis kann zum Beispiel lauten: „Großbrand, gültig ab sofort, Fenster und Türen schließen". Diese Information erhalten nur Menschen, die sich im gefährdeten Gebiet aufhalten oder diesen Ort für Katwarn ausgewählt haben. Nicht betroffene Menschen werden nicht in Unruhe versetzt.

Anmeldung: Die Katwarn-App steht kostenlos zur Verfügung für:

  • iPhone im App Store
  • Android Phone im Google Play Store
  • Windows Phone im Windows Store.

Alternativ bietet Katwarn kostenlose Warnungen mit eingeschränkter Funktionalität auch per SMS und E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleizahl: SMS an Servicenummer 0163–755 88 42, „KATWARN 12345 mustermann@mail.de" (für Postleitzahl 12345 und optional E-Mail). Eine Übersicht der Gebiete und Gefahren, für die Katwarn bereits im Einsatz ist, findet sich unter www.katwarn.de.


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 18.03.2016

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