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Durchblick mit Datenbrille

AW-Kreis bei MINT-Messe am RheinAhrCampus präsent - Infos zu Dualen Studiengängen und Wirtschaftsstandort

Die MINT-Messe, die erstmals am RheinAhrCampus Remagen (RAC) ausgerichtet wurde, bot Schülern, Eltern und Lehrern die Möglichkeit, die Studien- und Berufsangebote in den MINT-Bereichen kennenzulernen, also in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Mit dabei: die Kreisverwaltung Ahrweiler sowie eine Firma aus dem AW-Land, die eine Datenbrille als Forschungsprojekt vorstellte.

Das Erleben stand im Mittelpunkt der Messe. Neben Workshops und Fachvorträgen zeichnete sich das Programm der Hochschule Koblenz, zu der der RAC gehört, durch Informationsstände von Unternehmen und Institutionen aus der Region sowie diverse Mitmachangebote aus.

Die Wirtschaftsförderer der Kreisverwaltung präsentierten sich mit der Industrie- und Handelskammer Koblenz an einem Gemeinschaftsstand. Die Aufgabe: über Möglichkeiten dualer Studiengänge, den Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler mit ansässigen Unternehmen aus dem MINT-Bereich sowie Einstiegsmöglichkeiten bei diesen Betrieben zu informieren.

Besonders interessiert zeigten sich die Messebesucher von einem Forschungsprojekt, das Doktorand Daniel Friemert betreut: eine Datenbrille zur Warenkommissionierung der Firma Wolfcraft aus Kempenich. Friemert zu seinem Forschungsansatz: „Der Einsatz von Datenbrillen in der Kommissionierung ermöglicht das sogenannte Hands-free-Arbeiten, weil alle Informationen, die im Zeitalter 4.0 benötigt werden, direkt im Sichtfeld des Mitarbeiters bereitgestellt werden.“ Will heißen: Der Mitarbeiter muss die Daten einer Ware beispielsweise nicht an einem seitlich versetzten Monitor einsehen, sondern findet die Angaben direkt im Blickfeld seiner Brille. Demnach steht laut Friemert neben einer Effizienzsteigerung vor allem die Ergonomie und somit das Wohlbefinden der Mitarbeiter am Arbeitsplatz im Vordergrund der Forschungsarbeit.

Info zur AW-Wirtschaftsförderung: Kreisverwaltung Ahrweiler, E-Mail Christian.Weidenbach@kreis-ahrweiler.de, Ruf 02641/975-373.


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 11.11.2016

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