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Parkregeln für Handwerker und Lieferanten werden gelockert

Antrag bei Kreisverwaltung stellen - Sonderregelungen als Hilfe

Handwerker, die Parkprobleme mit ihren Kundendienstfahrzeugen haben, können jetzt mit Erleichterungen rechnen. Auf Antrag erhalten sie Sondergenehmigungen.

Wie die Kreisverwaltung Ahrweiler meldet, handelt es sich dabei um ein Pilotprojekt des Landes Rheinland-Pfalz, das bis 1. September 1999 befristet ist. Danach wird eine bundeseinheitliche Regelung angestrebt.

Voraussetzungen für die Sonderregelung zugunsten der Handwerker: Das Fahrzeug transportiert schweres oder festmontiertes Material mit hoher Eilbedürftigkeit; zudem darf in zumutbarer Nähe des Entladeortes kein anderer Parkraum zur Verfügung stehen.

Dann dürfen die Handwerker, Lieferanten und Monteure ohne zeitliche Begrenzung im eingeschränkten Halteverbot, im verkehrsberuhigten Bereich und außerhalb der markierten Stellplätze parken. Das Fahrzeug darf bei Parkscheiben-Regelung über die angegebene Zeit hinaus stehen. Es kann auf beschilderten Anwohnerparkplätzen und auch auf Gehwegen parken, wenn eine freie Gehwegbreite von 1,5 Metern bleibt. Fußgängerzonen dürfen auch außerhalb der Ladezeiten befahren werden; dort ist das Parken bei eiligen Reparaturarbeiten ebenfalls erlaubt. Das absolute Halteverbot hingegen bleibt bestehen und fällt nicht unter die Ausnahmeregelungen.

 Die Handwerker und Lieferanten beantragen einen Ausweis, der sichtbar im Fahrzeug angebracht wird. Ein Ausweis kann zugleich für drei Fahrzeuge verwendet werden. Die Gebühr beträgt einmalig 40 Mark; hinzu kommen monatlich 10 Mark für den gesamten AW-Kreis als Geltungsbereich oder 5 Mark monatlich für höchstens vier Städte und Verbandsgemeinden. - Info: Kreisverwaltung Ahrweiler, Manfred Born, Ruf 02641/975-403, Fax /975-514.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 05.03.1998

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