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Kreisverwaltung Ahrweiler - Grundregeln beim Angeln

Grundregeln beim Angeln

Wer diese Grundregeln beachtet und gleichzeitig das Gew├Ąsserufer schont und sauber h├Ąlt, der verh├Ąlt sich fischwaidgerecht. Einem solchen Petri-J├╝nger w├╝nscht die Untere Fischereibeh├Ârde Petri-Heil und einen ungetr├╝bten Genu├č beim Verzehr seines Fanges. Denn letztlich ist der Verzehr der Beute der einzige vern├╝nftige Grund daf├╝r, einen Fisch zu fangen und tierschutzgerecht zu t├Âten.

  • Der Inhaber eines Fischereischeines ist verpflichtet, die gesetzlichen Bestimmungen ├╝ber den Fischfang, insbesondere ├╝ber Mindestma├če und Schonzeiten zu beachten. In Rheinland-Pfalz g├╝ltige Schonzeiten und Mindestma├če sind auf der R├╝ckseite des Fischereischeines aufgelistet.
  • Fische, die einem Fangverbot unterliegen (z.B. Lachs, Meerforelle, St├Âr), sind, wenn sie nach dem Fang noch leben und nicht stark bluten, unverz├╝glich mit der zu ihrer Erhaltung erforderlichen Sorgfalt ins Gew├Ąsser zur├╝ckzusetzen.
  • Zum H├Ąltern (zeitlich befristete Aufbewahrung von geangelten lebenden Fischen) von Fischen d├╝rfen Setzkescher nur verwendet werden, wenn sie aus Textilien hergestellt sind. In Gew├Ąssern mit Schiffsverkehr ist das H├Ąltern von Fischen in Setzkeschern verboten.
  • Die Verwendung des lebenden K├Âderfisches beim Fischfang ist tierschutzrechtlich verboten.
  • Das Angeln mit mehr als zwei Ruten ist nach den Angelbedingungen des Fischereip├Ąchters in der Regel unzul├Ąssig.
  • Das Angeln mit k├╝nstlichem Licht zu Nachtzeiten sowie das Elektrofischen ist verboten.
  • Das Angeln von Br├╝cken ist im Hinblick auf das Anlanden von Fischen sowie das Zur├╝cksetzen von unterma├čigen Fischen tierschutzrechtlich bedenklich.
  • Elektrofischen ist verboten
  • Wettfischveranstaltungen sind aus tierschutzrechtlichen Aspekten nicht zul├Ąssig.


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